Dr. Thomas Szekeres

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Reformen ja, aber mit Hirn, Herz und Bedacht

15.06 - 

PHC und ELGA – never ending stories? Ebenso wie die Aufwertung des Hausarztes und der österreichweite Krankenhausplan? Eine der fatalen Schwächen des österreichischen Gesundheitswesens liegt darin, dass Gesetze am Papier zwar ausgearbeitet und verabschiedet werden, in der Praxis aber scheitern: weil die Reformen nicht durchdacht sind, ein falsch verstandener Föderalismus vieles verhindert und bei der Gesetzwerdung relevante Kräfte nicht eingebunden werden: zum Beispiel die Ärzteschaft und die Ärztekammer.

 

Verlorene Millionen für Spitäler

13.06 - 

Zahlungsverzögerung bei Kassen?

60 Tage warten öffentliche Krankenhäuser auf die Bezahlung ihrer Rechnungen, 48 Tage sind es bei Privatkliniken, 33 Tage im Durchschnitt. Das bedeutet: 5,4 Milliarden Euro Liquiditätsverlust pro Jahr für die Krankenhäuser. Das sind die Ergebnisse einer PWC-Studie für Deutschland. Umgebrochen auf Österreich hieße das: knapp 500 Millionen Euro. Damit kann man – außer in Wien – ein formidables Zentralkrankenhaus bauen.

 

Schluss mit der Enteignung

09.06 - 

Die Bundesregierung löst sich auf, relevante Beschlüsse werden nicht mehr fallen. Darunter auch die Initiative, die Enteignung von pflegebedürftigen Menschen zu beenden. Gemeint ist der Pflegeselbstregress.

Es lebe die freie Arztwahl

07.06 - 

Ohne WahlärztInnen würde die Gesundheitsversorgung in Österreich zusammenbrechen. Laut Hauptverband haben 2016, 43% der Versicherten einen Wahlarzt aufgesucht: mit steigender Tendenz, vor allem bei FachärztInnen. Die Gründe sind bekannt: Zu wenige KassenärztInnen, zu lange Wartezeiten, mangelnde Zeit für ausführliche PatientInnengespräche.

 

Überall Schock

01.06 - 

Die Lücken in der Gesundheitsversorgung werden größer

Wie ein Schock. Die Schockräume im Lorenz-Böhler Spital sind drei Tage in der Woche geschlossen. Ohne Vorwarnung. Das Krankenhaus Meidling muss einspringen, wenn es kann. Und eventuell auch eines der KAV Spitäler. Kommunikationslosigkeit gepaart mit Planlosigkeit, Gesamtkonzept für die Unfallversorgung gibt es immer noch keines. Die bisherigen Pläne, ohnehin fragwürdig, müssen über den Haufen geworfen werden.