Dr. Thomas Szekeres

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Habemus Beate Hartinger
18.12.2017 07:48
Verkehrte Welt?
12.12.2017 11:57
Die OECD ist nicht alles
24.11.2017 08:28
Mehr Kammer, neuer Staat?
19.11.2017 12:05

Willkommen in der Zwei-Klassen-Medizin!

20.11 - 

Es ist nicht immer leicht, Patienten durch das komplexe und bürokratische Dickicht unseres Gesundheitssystems zu lotsen. Hilfen von außen gibt es dabei nicht viele. Und meist ist es die Ärzteschaft, die hier als erste Ansprechpartner dienen – und nicht nur bei rein medizinischen Fragen, sondern allzu oft auch hinsichtlich familiärer, beruflicher und sozialer Probleme.

Generalisten gesucht

19.11 - 

„Wer das Ganze nicht sieht, kann das Einzelne nicht heilen. Der Mensch ist nicht wie eine Maschine konstruiert.“ In vielen Branchen und Konzernen wird das Fehlen von Generalisten beklagt. Nach Jahren der Fixierung auf das Spezialistentum erkennt man, dass man Menschen benötigt, die exzellent gebildet sind, über Disziplinengrenzen hinweg denken können, Zusammenhänge erkennen und bewerten, Prozesse miteinander verschränken und externe Faktoren miteinbeziehen. Generalisten eben.

Düstere Aussichten

19.11 - 

Die Sparmeister haben schon zugeschlagen. Das sollte auch den österreichischen Gesundheitsreformern und Ökonomen ins Stammbuch geschrieben werden. Laut OECD „Health at a Glance 2012“, erst vor wenigen Tagen veröffentlicht, sind die Gesundheitsausgaben pro Kopf und ihr Anteil am BIP 2010 erstmals zurückgegangen: Und das in Zeiten von sinkenden oder maximal leicht steigendem BIPs.

Ein Volk der Raucher, Trinker, Übergewichtigen?

19.11 - 

„Health at a Glance 2012“ ist nicht unbedingt ein Glanzstück für uns Österreicher. Zwar gibt der Staat seit Jahren konstant etwa 9% des BIP für Gesundheit aus (weitere 2% werden aus privaten Mitteln bezahlt) und liegt damit deutlich über den Durchschnitt der 27 EU-Länder, dafür sind wir aber äußerst zurückhaltend, wenn es um die Prävention geht: lediglich 1,8% der gesamten Gesundheitsausgaben fließen in Prävention. In Finnland sind es beispielsweise 5,4%, in der Slowakei immerhin 5,3% und in Deutschland 3,2%, fast das Doppelte. Und auch das ist zu wenig, meint die OECD zurecht.

Ärzte sind keine Dienstleister

16.11 - 

Ärzte sind keine Dienstleister. Sie sind freie, autonome, bestausgebildete Menschen, die im Dienste der Gesellschaft und für die Gesundheit aller tätig sind. Aber sie sind nicht Angestellte, die man herumkommandieren und deren berufliche Tätigkeitsfelder man vorschreiben kann.