Dr. Thomas Szekeres

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Medizin, Internet und Zuwendung

04.03 - 

Weniger Zeit für mehr Patienten – die Schere geht weiter auf

Durchschnittlich 9,5 Stunden pro Tag verbringen wir mit Medienkonsum: Knapp 200 Minuten gehen für TV drauf, parallel dazu werden etwa 90 Minuten pro Tag Radio gehört, dazu kommen 4,5 Stunden Internet: surfen, mailen, twittern oder in virtual communities interagieren, und noch 2,5 Stunden Spiele. Vieles davon ereignet sich parallel. Multitasking gehört zum Ritual in der Interaktionsgesellschaft.

 

Überlaufene Ambulanzen, überforderte Spitäler.

23.02 - 

Es gibt Lösungen und Perspektiven. Voraussetzung: ehrliche Kooperation.

Es ist richtig: Die Wiener Spitalsambulanzen sind überlastet und teilweise an den Grenzen der Leistungsfähigkeit angelangt. Es ist  richtig: Ein Großteil der ambulanten Fälle könnte von niedergelassenen Ärzten behandelt werden. Wahrscheinlich kostengünstiger und in vielen Fällen unbürokratischer. Tatsache ist: es gibt zu wenige  Ordinationen, die an Wochenenden und Tagesrandzeiten geöffnet haben. Tatsache ist: es gibt zu wenig Kassenverträge dafür und es gibt keine adäquate Bezahlung.

Von der Betreuungsmedizin zur Patientenzentrierung

22.02 - 

Unser/e Patientenombudsmann/-frau

Patientenzentrierung und Zuwendungsmedizin. Das sind mehr als nur Schlagwörter. Patienten werden mündiger, selbstbewusster, kritischer. Und auch gesundheitsbewusster. Das verändert mittelfristig das Verhältnis Arzt-Patient und die Beziehung Patient-Gesundheitssystem. Partnerschaftlichkeit - das heißt keines Wegs, dass Patienten nun mehr selbst zu Diagnostikern werden, aber es kommt eine neue Dimensionen auf.

 

Wir brauchen mehr Ordinationen und Kassenverträge

19.02 - 

Ein Plädoyer für gerechte und flächendeckende  medizinische Versorgung

Der Ärztekammerpräsident Dr. Thomas Szekeres hat sich im „Radiodoktor“ am 18.2. 2013 an einer Diskussion zur Gesundheitsreform und zur medizinischen Versorgung beteiligt.  

Plädoyer für Qualität und einen neuen „Turnus“

11.02 - 

Mehr Praxis, weniger Bürokratie, mehr Anerkennung

Wir wollen möglichst kompetente, gut ausgebildete Ärztinnen und Ärzte. Die Fakten: Das Studium, das laufend verbessert wird, dauert 6 Jahre, eine weitere mindestens dreijährige Ausbildung in Allgemeinmedizin ist die Voraussetzung, um eigenverantwortlich als Ärztin oder Arzt in Österreich tätig sein zu dürfen. Fachärzte benötigen insgesamt 12 Jahre Ausbildung bis sie eigenverantwortlich behandeln dürfen. Kaum ein anderer Beruf setzt so eine intensive Ausbildung voraus. Dies beklage ich grundsätzlich nicht.