Dr. Thomas Szekeres

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Wenn Statistiken Panik auslösen…
17.11.2017 07:43

Sie wollen nichts begreifen …

25.11 - 

„Gesundheit ist das höchste Gut.“ Diesen unverbindlichen Satz unterschrieben sie alle. „Wenn wir so weiter tun, ist das Gesundheitssystem nicht zu finanzieren.“ Darin sind sich Politik, Sozialversicherungsträger und selbsternannte Gesundheitsökonomen einig. Die Ärzte und Patienten, die Träger und Betroffenen, sehen das anders.

2 Töpfe statt 1 Eintopf

25.11 - 

Die Ärzte plädieren für ein getrenntes 2-Topf-Modell bei der Finanzierung der Leistungen. Die ambulanten Leistungen, gleichgültig ob im niedergelassenen Bereich oder im Krankenhausbereich, werden aus den Geldern der Sozialversicherung bezahlt. Nach einem exakten Qualitätsschlüssel, und mit absoluter Transparenz. Und nach Evaluierung, welche Leistungen wo besser, günstiger und sicherer erfüllt werden können: Praxis oder Krankenhaus. Pauschalierungen von Krankenhäusern soll es in Zukunft nicht mehr geben.

Jetzt streiten sie!

23.11 - 

Die Proteste der Ärzte hatten Erfolg. Die scheinbare Allianz zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherung in Sachen Gesundheitsreform, besser gesagt Krank-Reform, bröckelt. Plötzlich wollen die Länder einen neuen Verteilschlüssel zwischen eigenen Zahlungen und denen aus der Sozialversicherung, die Länder untereinander sind zerstritten, warten auf die Landeshauptleutekonferenz am 19.12., die Sozialversicherungsvertreter schäumen. Eine Allianz der Unheiligen löst sich auf.

Der Protest ist noch leise, aber wirksam

22.11 - 

Der Ärztekonvent im Museumsquartier war eine überzeugende Demonstration der Solidarität der Ärzte. Es geht nicht an, dass im „stillen Kämmerchen“ Reformen, die nichts anderes als dramatische Kosteneinschnitte sind, beschlossen werden ohne uns zu informieren und zu involvieren. Es ist zynisch und arrogant von einer Politik, die zunehmend an Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit verliert, einfach über die Interessen der Betroffenen hinwegzufahren. Ich kann es nur mit Gedankenlosigkeit, Oberflächlichkeit, Beratungsresistenz und falschem Machtbewusstsein definieren. Allerdings: zahlreiche Denkmäler sind schon gestürzt, die Sockel sind immer geblieben.

Willkommen in der Zwei-Klassen-Medizin!

20.11 - 

Es ist nicht immer leicht, Patienten durch das komplexe und bürokratische Dickicht unseres Gesundheitssystems zu lotsen. Hilfen von außen gibt es dabei nicht viele. Und meist ist es die Ärzteschaft, die hier als erste Ansprechpartner dienen – und nicht nur bei rein medizinischen Fragen, sondern allzu oft auch hinsichtlich familiärer, beruflicher und sozialer Probleme.