Dr. Thomas Szekeres

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Aufwachen, bitte!

07.03 - 

Österreichs Politik neigt zum Aktionismus und zur Verdrängung. Statt über konkrete gesellschafts- und sozialpolitische Herausforderungen zu debattieren, verliert man sich im Scharmützel. Fakt ist: Österreich droht ein Pflegenotstand. Und ein Höchststand an chronisch kranken Jugendlichen. Über Prävention und Pflegereform wird aber nicht gesprochen. Im Gegenteil: Der grundvernünftige Vorschlag aus dem Plan A, auf den Pflegeregress zu verzichten, wurde schubladisiert. Es wäre gar nicht so teuer gewesen.

Also doch: Der gesundheitspolitische Spaltpilz

02.03 - 

PHC: Eine Attacke auf den Gesamtvertrag

PHC – keinesfalls eine schleichende Abschaffung des Allgemeinmediziners und schon gar nicht eine klammheimliche Privatisierung von profitorientierten Kleinambulanzen und -kliniken. Das versicherten Regierung und Sozialpartner. Die bedrohliche Absicht schaut aber anders aus: Das Gegenteil ist der Fall.

 

Ein Notarzt für das Gesundheitssystem!

24.02 - 

Wien hat zu wenig Notärzte. Deutlich zu wenig und es will sich offensichtlich auch kaum jemand bewerben: Schlechte Bezahlung, schlechte Organisation und miserables Arbeitsklima. Diese Feststellung trifft auch auf die KAV-Krankenhäuser zu. Das System und die Politik bräuchten dringend einen Notarzt. Sonst gibt es nicht mehr viel zu retten.

 

Von der Geriatrie ins Krankenhaus und wieder zurück

22.02 - 

Sparen am falschen Platz: Patientenqual und Kostenexplosion

An den Wiener geriatrischen Zentren fehlen Ärzte. Und das seit geraumer Zeit. Statt Planposten zu besetzten, wird gespart. Am falschen Platz und zum Nachteil der PatientInnen. Menschen, die dort betreut werden könnten, müssen in Krankenhäuser – und in teure Akutbetten – eingewiesen werden, obwohl sie vor Ort besser betreut werden könnten. Sie werden aus einer Umgebung, in die sie sich mühsam eingelebt haben, herausgerissen, kommen ins Spital und werden in der Regel nach wenigen Tagen wieder entlassen. Zurück in die Geriatrie, wo es wieder an adäquater ärztlicher Versorgung fehlt. Ein absurder Kreislauf, möchte man meinen. Aber: absurde Realität in Wien, wie so vieles andere auch.

 

Die Politik gibt ihre Kompetenzen ab!

20.02 - 

Auf zur Privatisierung der Medizin

Österreich und insbesondere Wien wachsen rasant, Wien um 40.000 Menschen pro Jahr- um eine mittelgroße Stadt. Die Menschen werden älter und kränker. Das Angebot an Gesundheitseinrichtungen wird aber nicht entsprechend ausgebaut, sondern im Gegenteil, eingeschränkt. Dies führt im Sozialversicherungsbereich zu Engpässen, die sich als längere Wartezeiten und erschwerten Zugang zur medizinischen Versorgung, sowohl im niedergelassenen als auch im Spitalsbereich, manifestieren.