Dr. Thomas Szekeres

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Wissen sie was sie wollen, oder sagen sie es nicht?

27.09 - 

Das Rätsel der Wiener Gesundheitspolitik

Man will – offiziell – keine Zweiklassenmedizin, keine Wahlärzte, keine Wartezeiten, keine überfüllten Ambulanzen, attraktive Arbeitsbedingungen für Krankenhausärzte, möglichst viele PHD's und man tut: Das Gegenteil. Man spart, entäußert wenig Wertschätzung, spielt den niedergelassenen Bereich gegen den angestellten aus, drängt Menschen in die Privatmedizin und verplant Dutzende Millionen bei Krankenhäusern und Krankenhausumbauten.

Wehsely und die neue Liebe zur Wirtschaftskammer

24.09 - 

Die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely will in ihrer offensichtlichen und selbstverschuldeten Not, nunmehr eigenmächtig Gesetze verändern. Es geht um nichts anderes als die Entmachtung der Ärzteschaft. Sie will Gruppenpraxen als strukturelle Minikliniken forcieren und damit der „Ärztekammer entziehen“, meint sie großmächtig.

 

Schlacht vermieden, erste Ziele erreicht. Vorläufig.

22.09 - 

Kein Schichtdienst im Oktober. Überstunden werden bezahlt

Der Kampf und das Engagement, die Solidarität und die klare Positionierung der Ärzteschaft scheinen sich durchgesetzt zu haben. KAV – und wohl auch das Gesundheitsressort – scheinen einzusehen, dass sie auf einer falschen Sparwelle agierten. Sie geben – vorläufig – den wesentlichen Forderungen der Ärzteschaft nach. Vorläufig!

 

Weshalb die Politik gegen die Ärzte kämpft

18.09 - 

Die beim größten Spitalsträger Österreichs beschäftigten ÄrztInnen protestieren gegen die amateurhafte Umsetzung des neuen Arbeitszeitgesetzes. In allen Bundesländern ist es gemeinsam gelungen die Leistungen für die PatientInnen weiter zu erbringen. Selbst bei den weiteren anderen Krankenhausträgern in Wien gibt es keine solchen Probleme.

Sie zündelt schon wieder

17.09 - 

Will Wien keine Reformen?

Die Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely hat sich wieder zu Wort gemeldet und in materialistischem Ton ein „Störfeuer“ der ÄrztInnen gewittert. „Honi soit qui mal y pense“, sagen die Franzosen. Ein Schelm, der dabei böses denkt. Man ist geneigt, dem Sprichwort zu glauben. Fakt ist: Wenn unsere Forderungen nicht erfüllt werden, wird weiter gestreikt. ÄrztInnen lassen sich nicht auseinanderdividieren. Und ÄrztInnen sind auch solidarisch mit den Pflegekräften, deren Situation ähnlich ist: schlechte Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung, falscher Einsatz, kaum zumutbare Belastung – und auch dort Sparmaßnahmen.