Dr. Thomas Szekeres

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Hut ab! Frau Rabmer-Koller

22.04 - 

" Ich bin angetreten um etwas zu verändern“, sagt die scheidende Präsidentin des Hauptverbandes und zieht die Konsequenzen. Über Nacht. „Veränderung nicht möglich.“
Das ringt Respekt ab. Auch wenn es Kritik am Führungsstil gegeben haben mag. Sie mag vielleicht zu wenig politisches Gespür gehabt haben, wie manch einer durch die Parteien äußerte – aber sie hat eines gezeigt: Haltung. Das ist in einem Lande wie Österreich eine Ausnahme und Ehre

Und immer warten, warten, warten

21.04 - 

Endlich freie Bahn für Gruppenpraxen.

Mehr Personal für ein neues Ambulanzkonzept
Die Wartezeiten sind ein Dauerthema in der Wiener Gesundheitsversorgung. Nicht nur zu Spitzenzeiten wie Ostern oder bei Grippewellen. Generell müssen PatientInnen länger warten – nicht nur bei Routineeinsätzen, vor allem in den Tagesambulanzen. Die Gründe sind seit Jahren bekannt: zu wenig Personal, zu wenig Attraktion für niedergelassene ÄrztInnen, ihre Dienste auszuweiten.

 

Durchschleuse statt Gatekeeper?

12.04 - 

Stärkt die AllgemeinmedizinerInnen!

In der Schweiz hat sich, schreibt die NZZ in den vergangenen Jahren die Zuweisungsrate von AllgemeinmedizinerInnen an FachärztInnen oder Krankenhäusern, verdreifacht. Laut Zürcher Studie des Instituts für Hausarztmedizin gibt es dafür vier Hauptgründe: Dr. Google, die Rechtsunsicherheit und Haftungsfrage, sowie ein paternalistisches Gesundheitssystem. Der Allgemeinmediziner wird immer mehr zur Durchschleuse. Gegen den eigenen Willen und die eigene Mission.

 

TEWEB – für den mündigen Patienten

08.04 - 

„Man kann nicht nicht kommunizieren“, hat Paul Watzlawick geschrieben. Er – gelernter Mediziner und Psychotherapeut – hat damit auch das Verhältnis Arzt/Patient beschrieben. Das Reden über das Leiden und das Kranksein als Ausgangspunkt jeglicher Therapie. In diesem Sinne ist TEWEB zu begrüßen – und funktioniert auch in Ländern wie Dänemark in der Schweiz und Benelux. Dazu gibt es noch den Ärztefunkdienst – beide werden in Zukunft kooperieren. Gut so.

 

Intelligente Vernetzung statt ELGA-Torso

04.04 - 

Schluss mit Steinzeittechnologie – Auf zu einem neuen System!

ELGA ist technisch veraltet, monströs, unhandlich und noch dazu unsicher. Die Sozialversicherungen sollten endlich den Mut zur Wahrheit und zum Eingeständnis haben: Gut gemeint, aber schlecht gemacht. Was sich heute ELGA nennt, ist ein Thema für Archäologen, aber nicht für Ärzte in der täglichen Praxis.